Die Wayang Kulit-Sammlung des Völkerkundemuseums Wuppertal

Eine Schenkung von Prof. Dr. Olaf Schumann


Das Wort wayang bedeutet so viel wie Schatten, wird in Indonesien allerdings für viele verschiedene szenische Darstellungsformen benutzt. So kann sowohl eine Theateraufführung mit Schauspielern, als auch ein Puppenspiel gemeint sein. Das Wort kulit wiederum bedeutet Haut, denn für das Wayang Kulit werden flache, bemalte Lederfiguren verwendet. Es ist eine Form des Schattenspiels, bei der der Schattenspieler die Figuren hinter einer Leinwand bewegt.
Die ersten sicheren Belege für das Wayang Kulit stammen aus dem 11. Jahrhundert und beziehen sich auf die indonesische Insel Java. Ob das Wayang Kulit durch Einwanderer aus China oder Indien nach Indonesien kam, oder ob es sich auf Java eigenständig entwickelte, ist nicht belegt. Durch Migration innerhalb des Archipels, findet man das Wayang Kulit auch in anderen Teilen Indonesiens, wie zum Beispiel auf Madura, Bali, Lombok, Kalimantan oder Sumatra.
Der Großteil der Handlung einer Wayang Kulit-Aufführung basiert auf den indischen Erzählungen Ramayana und Mahabharata, sowie auf indonesischen Mythen. Im Laufe der Zeit hat es allerdings auch immer wieder verschiedene andere Inhalte gegeben. So versuchte zum Beispiel die erste unabhängige Regierung Indonesiens, das Wayang Kulit zur Verbreitung politischer Botschaften an die indonesische Bevölkerung zu nutzen.

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